Geplante Baumaßnahmen

Für die Elektrifizierung der Hochrheinbahn sind zahlreiche Baumaßnahmen notwendig, damit zukünftig neue elektrische Züge auf der Strecke fahren können. Um auf der Strecke ein verbessertes Angebot mit einem stabilen Bahnbetrieb realisieren zu können, reicht die Elektrifizierung alleine nicht aus. Anpassungen an der Strecke sowie Umbauarbeiten an den Stationen sind daher ebenso Bestandteil des Projekts.

Streckengrafik mit den Einzelmaßnahmen auf der Hochrheinbahn

Grafik herunterladen

Maßnahmen zur Elektrifizierung

Auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen dem Badischen Bahnhof in Basel und dem Bahnhof Erzingen (Baden) entsteht eine Oberleitung, um die Hochrheinbahn künftig mit Strom zu versorgen. Dabei soll es eine Anbindung an die bestehenden Oberleitungsanlagen der DB und der SBB in den Bahnhöfen Basel Bad Bf, Waldshut und Erzingen (Baden) geben. Von den insgesamt 75 Kilometern Strecke befinden sich rund zwei Kilometer auf dem Schweizer Staatsgebiet (Kanton Basel-Stadt).

Für die Elektrifizierung spielt die Erdung aller betroffenen Bauwerke und Bauteile im Planungsbereich eine wichtige Rolle. Zudem ist eine Anpassung der Stellwerkstechnik, u.a. im Elektronischen Stellwerk (ESTW) Waldshut notwendig, ebenso wie die Einrichtung neuer Kabel und Kabelführungen, Weichenheizungen und Gleisfeldbeleuchtungen.

Für die Versorgung der neuen Oberleitung mit Bahnstrom sind ein dezentrales Umrichterwerk bei Tiengen, eine elektrische Kuppelstelle in Grenzach und die entsprechende Anbindung an die bestehende Hochspannungsversorgung vorgesehen.

Im Rahmen dieser Arbeiten werden auch Umweltschutz- und Lärmschutzmaßnahmen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen einschließlich der Schaffung von Ausgleichsflächen und Ersatzhabitaten durchgeführt.

Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur

Für die Modernisierung der Hochrheinbahn ist ein grundlegender Umbau der Stationen Waldshut, Lauchringen und Tiengen vorgesehen. Zudem entstehen auf der Strecke die drei neuen Haltepunkte Rheinfelden-Warmbach, Bad Säckingen-Wallbach und Waldshut–West.

Alle Bahnsteige werden dabei mit einer Bahnsteiglänge von 155 m und einer Höhe von 55 cm über Schienenoberkante zum niveaugleichen Ein- und Ausstieg ausgebaut. Insgesamt sind 36 Bahnsteige an 17 Stationen auf je 155 m anzupassen. 33 Bahnsteige werden von 38 cm auf jeweils 55 cm Einstiegshöhe umgebaut.

Ein Fahrkarten-Automat und daneben eine Frau auf einem Bahnsteig

Fragen & Antworten

Ausbau

Barrierefreiheit

Elektrifizierung

Elektromagnetische Verträglichkeit

Bauablauf

Schienenersatzverkehr

Zurück zur Übersicht