Auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Kanton Basel-Stadt sowie die DB Netz AG und die DB Energie GmbH haben 2017 die erforderlichen Verträge geschlossen. 2019 wurden diese um den Ausbau erweitert. Die vorgezogene wie auch die weitere Planung des Vorhabens wurde 2018 ausgeschrieben und im September 2019 vergeben. Neben diesen Finanzierungspartnern beteiligt sich auch das Interreg-Programm der Europäischen Union mit 5 Millionen Euro an den Planungskosten.

Zu den Projektpartnern gehören außerdem das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) als Infrastrukturbetreiber der deutschen Eisenbahnstrecken auf Schweizer Gebiet, das Bundesamt für Verkehr (BAV) in der Schweiz als Anhörungs- und Genehmigungsbehörde für die Streckenabschnitte auf Schweizer Gebiet, die trinationale S-Bahn Basel und der Kanton Schaffhausen, der durch die 2012 und 2013 erfolgte Elektrifizierung der Strecke Erzingen und Schaffhausen bereits Erfahrungen gesammelt hat.

Projektpartner der Hochrheinbahn ziehen an einem Strang

Um das in der Region ersehnte Projekt für eine schnelle Realisierung voranzutreiben, arbeiten die Projektpartner intensiv zusammen. Diese Zusammenarbeit soll ein eigens erschaffenes Logo verdeutlichen. Das blaue geschwungene Emblem versinnbildlicht das Projekt am Hochrhein als großes Plus für die Region. Eine moderne und umweltfreundliche Mobilität mit neuen elektrischen Zügen ist dabei nur eines der Ziele beim Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke Basel – Erzingen. Vorrangig soll auch eine Verbesserung der Angebotsqualität durch mehr Verbindungen, ausgebaute Stationen und eine höhere Zuverlässigkeit ermöglicht werden. Dazu gehören eine Einbindung der Hochrheinbahn in die trinationale S-Bahn Basel sowie mehr Verbindungen zwischen Südbaden, Bodensee und der Nord- und Ostschweiz.

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