

Montag, 28.10.2024
Die Schweiz beteiligt sich am Ausbau und der Elektrifizierung der Hochrheinbahn mit 50 Millionen Franken. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Schweizer Bundesrat Albert Rösti und der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann am 28. Oktober 2024 im Rahmen eines digitalen Treffens unterzeichnet.
Der Streckenausbau schafft die Voraussetzungen für neue attraktive Verbindungen für die Schweiz: Ab 2027 bietet der neue Hochrhein-Bodensee-Express (HBE) eine schnelle Bahnverbindung zwischen den Städten in der Nord- und Ostschweiz. Die Fahrzeit der neuen Direktverbindung zwischen Basel Badischer Bahnhof und St. Gallen wird sich auf 2 Stunden und 20 Minuten verkürzen (rund 20 Minuten schneller als die heutige Umsteigeverbindung), zwischen Basel und Romanshorn auf 2 Stunden (rund 10 Minuten schneller als die heutige Umsteigeverbindung). Der Bahnhof Waldshut wird zu einem Knotenbahnhof um- und ausgebaut, wovon auch der nordwestliche Kanton Aargau profitiert. Auf der modernisierten Strecke werden Halbtax- und Generalabonnemente anerkannt, was die Attraktivität des Angebots für Schweizer Fahrgäste zusätzlich erhöht. Mehr zum angestrebten Bahnangebot erfahren Sie hier.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 430 Millionen Euro, die auf deutscher Seite vom Bundesverkehrsministerium, dem Land Baden-Württemberg sowie den Landkreisen Lörrach und Waldshut finanziert werden.