

Freitag, 17.07.2026
Die gesamte Hochrheinstrecke wird im Zuge der Elektrifizierung mit einer Oberleitung ausgerüstet – so auch im Aarbergtunnel. Um die erforderliche Höhe für die Oberleitung im Tunnel zu erhalten, muss das Gleis in die Mitte verschoben werden. Dieser Schritt ist bereits erfolgt und das Gleis liegt schon in seiner künftigen Lage. Parallel zu den Gleisarbeiten werden die Kabeltrassen eingebaut. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die spätere bahntechnische Ausrüstung des Tunnels.
Frische Luft für sicheres Arbeiten
Bei Bauarbeiten im Tunnel stellt die Versorgung mit Frischluft eine besondere Herausforderung dar. Eine Bewetterungsanlage sorgt deshalb während der Arbeiten für eine kontinuierliche Frischluftzufuhr und schafft sichere Bedingungen für die Beschäftigten. Die Anlage kann maximal 10.400 Kubikmeter Luft pro Minute fördern. Aktuell werden rund 6.800 Kubikmeter Luft pro Minute mit einer Luftgeschwindigkeit von etwa 1,8 Metern pro Sekunde durch den Tunnel geführt. Das Ergebnis ist deutlich spürbar: Selbst an warmen Tagen herrscht im Tunnel ein angenehm kühles Klima bei konstant frischer Luft. Eine elektronische Messstation sowie ein Anemometer überwachen die Leistungsfähigkeit der Bewetterungsanlage fortlaufend und dokumentieren die Luftverhältnisse während der Bauarbeiten.