

Mittwoch, 24.06.2026
Ein wichtiger Schritt hin zur Elektrifizierung der Hochrheinbahn ist geschafft: Die ersten Oberleitungsmasten stehen. Nachdem entlang der Hochrheinstrecke in den vergangenen Monaten an vielen Stellen die Fundamente vorbereitet wurden, sind zwischen Schwörstadt und Wehr-Brennet nun 26 Masten aufgestellt worden.
Doch warum sind die Oberleitungsmasten so entscheidend? Künftig fahren auf der Hochrheinstrecke elektrisch betriebene Züge – moderner, leiser und umweltfreundlicher als im bisherigen Dieselbetrieb. Voraussetzung hierfür ist der Bau einer Oberleitung.
Die Oberleitung setzt sich aus mehreren Bauteilen zusammen: An den Masten werden sogenannte Ausleger montiert. Diese sind notwendig, um Fahrdraht und Tragseil präzise über dem Gleis auszurichten. Das Tragseil stabilisiert den zwischen den Masten verlaufenden Fahrdraht und hält ihn in Position. Über den Stromabnehmer auf dem Zugdach gelangt der Strom vom Fahrdraht zum Zug. Das gesamte System ist sorgfältig aufeinander abgestimmt, sodass Fahrdraht und Stromabnehmer auch bei höheren Geschwindigkeiten konstant Kontakt halten.